Wie aus dem Nichts entsteht es das Häufchen aus feinem Flaum in der Zimmerecke dort bleibt die Zeit die ewige Bewegung Leben das sich vor zu entwickelt wie Staub der überall liegt und sich so vermehrt die Räume auffüllt und alles einbettet in einen wolkenähnlichen Zustand hinein der als Traum eine Bergwirklichkeit wird eine Insel eine Wüste mit Wildnis und wildem Getier und diese ausgesetzten Blumen am Wegrand wie kleine Geflechte über und über besteckt mit Tau und alles Kostbare das hinter der Tür liegend auf nichts wartet und leise summt bis es Wort ist. Staubtuch mit vorzu aufgewischten Wörtern über die Poesie des Staubes.
Ein stiller Ort wo Staub sich sammelt an den Rändern des Tages wird sich Zeit in den Augenblick gestalten als wäre es ein zufälliges Prinzip des Werdens dem es folgt in dem es wird eine lose Komposition unendlicher Variationen unzähliger Bewegungen worin sich das Bild findet das im Betrachten die Sinne erreicht und eine Vorstellung eine Genesis dem Vorhandenen entlockt es in seinem simplen Daliegen Gefühle des sinnlosen Fristens im Schatten von Betten und anderem Mobiliar neben Türen in Nischen und planetarischen Umlaufbahnen im Wind der Gedanken. Staubtuch mit vorzu aufgewischten Wörtern über die Poesie des Staubes.
Und oben und unten. Wo wir nicht sind, schweben wir. Das Menschliche ist unbeschreiblich. Das ist seine Natur, denke ich und gehe weiter. Das Grün ist mächtig geworden. Im Regen scheint es fast sommerlich üppig. Wäre da nicht die Amsel im Hof. Sie übt ihre Frühlingspartitur. Die Tulpen in der Strasse. Ich kehre Winterstaub. Die Dämmerung. Das Sichtbare. Laufend, laufend, vor zu geordnet will es sein. Flatternd. In mir Regen. Die Vergessenheit. Vor zu übersehe ich mich innerlich. Den Almanach. Das poetische Lustwandeln durch das Labyrinth der Worte. Mehrere Bahnen vertiefen sich auf der Stirn. Satelitisches Planetarium. Kreuzweise Ungedachtes. Ich folge seinem Ruf ohne Ufer. So bin ich. Nur so kann ich sein. Atmen. Selbst Nähesein gelingt dann. Diese unendliche Nähe. Natürlich ist sie. Sie wächst und beginnt zu Blühen. Das Leben sammelt sich in ihr. Es lässt mich stehen. Immer stosse ich mich an seinen Gegenständen, ständig an Herumstehendem, in der Gegend stehend. Die Gegend eines Raums ist sehr klein. Um mich türmt sich die Luft. Sie erschauert mich. Unbeirrt gehe ich in Ihr. Sie flüstert und raunt, zuweilen lautet sie sich in mich hinein. Ich solle hören. Hören, hören. Regen.
In wessen Augenblick schaue ich auf und kreuze den Weg derer, die sich aus den Weiten der Zeit lösten? Sie ziehen nahe mit mir. Sie gleiten in meinen Träumen eine Handbreit weit von mir entfernt. Sie werden dort und hier Bild, werden Gestalt, die sie einmal waren und jetzt sind. Sein ist relativ, sagen sie, Bilder sind ewig. Ein Abdruck im Geist. Eine kleine ausgeweitete Verdichtung farblicher Substanzen. Eine energetische Bündelung. Langsam ist das Leben, langsam die Wandlung der Bedigungen. In diesen Breitengraden der Schöpfung brauche ich Geduld, Gedult mit mir selber, mit dem Leben anhin.
Auf einen Moment warten, auf eine Poesie. Sich in ihn einbetten. Ihn beteuern. Ihn hinaus tragen. Bewelten. Ihn erschaffen. Ihn erschaffen. Ihn erschaffen. Augenblick um Augenblick ufern. Erflehen, zu sein, einen Augenblick. Da blühen die Wiesengründe und Haine, über ihnen weiden die Wolkenschafe und anderes Getier. Leben ist Bilder erschaffen und Zeuge sein, was sie in ihrer Erscheinung wandeln. Wie ist Sein zu ergründen? Welcher Grund ist Sein? Das Sein der Kunst? Die Kozentration geistiger Strukturen? Da gehe ich, kleiner Mensch über die Erde und schaue. Das ist Sehnen.
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Innehalten und mit dem Licht in den Tag gleiten, über den Fussboden, quer durch den Raum, der Wand entlang, bis zur Tür, durch diese hinaus. Da ist der Morgen, kühl und ungelenk. Ahnungen kreuzen die Bahn konkreter Vorhaben, verwischen die Ausrichtung, das Wesentliche, die Spanne Zeit eines Weltbeschriebs. Die Ewigkeit gaukelt mit dem Wind, mit der Zeit. Was sich in die Zeit ausdehnt, wird sie. Alles wird zu zeitlichen Räumen. Zeitliche Räume sind bedingte Räume. Sie entwerfen Gesetzmässigkeiten, Ordnungen, in denen sie sich erhalten. Existiert der Mensch in diesen Bedingungen ist er Mensch, eine inhärente Energie, ein Anteil Freiheit, ein Anteil Unendlichkeit. In ihr mäandert er, verwirft sich und wandelt im Schatten seiner Selbst. Er strebt und stirbt in seiner Erkenntnis, er erfüllt sich und löst sich in seiner Erfüllung in das, was er ist. Das Gewordene, die Sammlung dessen, was zurück bleibt, was bleibt und zeitlich wirkt. Was wirkt, vergeht. Was vergeht, ist das zeitlich Manifestierte, der Inhalt. Er ist das Formlose der Form, der Sinn der Form, die Leere des Absoluten. Das Absolute, es ist Form der Nichtform und Sinn. Sinn ist Wandel. Wandel ist Geist. Das ist Inhalt.
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Freiheit. – Wo sie Innen ist und Aussen anfängt, sich aufhebt in den Dingen, wo sie aufgehoben ist und die Dinge mit ihr. So wie sie ist, werden sie. Werden, ist dem Sein nahe. – Wo die Gedanken sich auflösen, ist eine Lücke, in ihr, der Anfang Geist und Sprache. Diese Leuchtkraft. Wie ein Lichtstift zeichnet das Wort der Gravur Bewusstsein nach und verkündet Botschaften. Die Taube. – Wo ich Tauben und Möwen höre, ist Heimat. Sie überbrücken die Leeren, das laute Schweigen. In ihm greifen die Begriffe nach sich, ziehen sich aus ihrer Haut und streunen im Raureif. Die Ausrichtung. – Wo? Etwas Unaufhörliches befällt mich im Tag. Er wird nie enden! Tag ist immer. Er zieht sich von Nacht zu Nacht, die keine ist. Diese nächtlichen Erleuchtungen jagen mich von Wachzustand zu Wachzustand im Traum. Alles nur träumend. Diese labyrinthischen Begründungen. Schöpfung. Dass sie existiert. – Wo? Sie will nicht bewiesen sein. Sie genügt sich selbst, dem Traum und doch, verschiebt sie vor zu ihre Bilder, ihre Kulissen, ihre Atome und Distanzen. Ferne existiert im Geist nicht. Im Geist ist es nicht laut. Im Geist ist alles zu hören. Er ist das Ohr. – Hin zum Menschen, der beschäftigt ist, alles zu begreifen, in Begriffe zu ordnen, statt ihrem Wort zu lauschen. – Bis ich in der Unendlichkeit eines Tages angekommen bin. Das ist Selbstbestimmung.
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Ikarus. Im Sonnenlicht ertrinken, nahe dem Unwirklichen, Unfassbaren, Unerreichbaren. Dort fliegt er noch immer. Die pergamentenen Flügel. Die Transparenzwörter. Papierene Bänder. Umhüllt. Das Gerippe der Zeit, taumelt, tränt. Das Wortwörtliche täglich beschreiben – was sich in die Nacht hinabreicht und sich bestimmend auswirkt. – Ich eile von Wort zu Wort. Es teilt sich mit mir. Teil sein ist nicht nur Teil, es ist auch Sein dieses Teils, der Teil ist. Logos. Teil des Teils des Bewusstseins, Teil des Seins, der sich bewusst ist, eine verdichtete Struktur, ein Konzentrat, Dichtung. Sie deutet, was die Wahrnehmung zur Sprache bringt. Sprache, die Strukturgewordene, die Essenz Bewusstsein, die Transformation Kunst, der Wandel Erkenntnis, Ausdruck dessen, was die Wahrnehmung entschlüsselt. – Erkenntnis wird Wirkung. Die Sonne. Ihr Licht. Was ist, spiegelt. Was wird, wandelt. Was ist, ist ein, sich spiegelndes Bild in seinem Spiegelbild. Es wird, was Schöpfung ist, was Kunst wird – ein Anfang zur Wirklichkeit. Das ist Kunde.
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Traumgleich erschafft das Bewusstsein Raum, in den es selbst einfliesst, Erkenntnisprozesse, die einher gehen, mit spazieren, über ein Schneefeld, ihm entlang. Ein Dialog sein, denke ich, ein Gespräch, das Himmel und Erde führen. Wo auch immer Himmel und Erde sind. Sie sind nicht wirklich das Bild, das ich von ihnen zeichne. Beide sind sie ein Wort. Ich drehe mich in diesem Wort, bis es ein nächstes wird und weiter und weiter, bis ich Universum bin, in einem Universum aus Worten, ein Wort, ein Bild, das an die Stelle tritt, wenn ein Wort sich verliert und vergisst, seinen Sinn, seine Bedeutung und Bedeutsamkeit. Dann irre ich einwenig, schüttle den Baum, den Wortbaum. Den Baum der Erkenntnis. Er steht mitten im Feld und fängt Nebel ein, er webt ein Flies in seinen Ästen, ein beschleierter Zauber. Wind streicht über die Stirn, über die gefrorenen Furchen, den Weg, den ich gegangen bin, einem Wortfeld entlang, das in meiner Vorstellung ein Meer ist, ein Labyrinth der Rechtschreibung, in dem ich mich verheddert habe, die Erinnerung, die Gewissheit, selber ein Wort zu sein, das ich schreibe und lese. Unabhängig von mir, ist ein Wort, ein Wort. Das ist Textur.
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Das Zweckgebundene und das Zweckgelöste. Der Impuls zur Kunst, führt ins Ungewisse. Er erschafft der Seele Raum, bringt sich in das Leben ein, nährt es, ist Prinzip der Schöpfung und selbst Natur. Der schmale Grad der Erneuerung. Die Frage, was Kunst ist, ist die Frage, was durch die Kunst zur Wirkung gebracht wird und in Wirkung kommt. Kunst gebiert sich, wo keine Zeit ist. Das Schöpferische, aus der Formlosigkeit, in eine Form erschaffender Zustand. Alles, was in Erfahrung zu bringen ist, wird Gestalt. Alles, was Welt und Gestalt ist, ist Teil der Wirklichkeit. Hinein tauchen, hinabgleiten und über dies und das eine Nachdenklichkeit aushalten. Einen sonntäglichen Alltag einführen. Zwischenzeilen zwischen die Zeilen legen und sie unterstreichen. Wachsen in den Tag, der nicht aufwacht und den Himmel tränken, mit einem matten Leuchten. Sand, von weit her, über die Gipfel streuen. Die Hänge mit Staubtücher belegen. Ausglätten, was die Gedanken zögerlich verzweigten und ausdehnten. Teppiche fliegen lassen und sich unordnen. Mag es sich auszeichnen, eine Ode anzulegen und zielgerichtet herumzuschweifen. Alles in allem aufzählen und nichts im Nichts aufspüren. Da und dort, als ein Hier deklarieren und Zusammenfassungen fragmentieren. Das ist Glück. Das ist Ephemer.
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Kunst ist Genese schöpferischen Seins im Sichtbaren und zur Handlung gebrachte Erkenntnis. Ein empirisches Vorhaben. Eine Erzählung aufscheuchen, hinabfallen lassen, entheben, aus einer Landschaft sieben und glätten. Ausgebreitet liegt sie da, über der Erdekruste. Darunter brodeln die Feuer, erhitzen die Geister, schmelzen das Zinober zu gläsernen Kugeln. Gekühlt erscheinen sie, schweben, steigen auf, kreisend zerspitternd. Tausendfach, drehen die Miraden, entwerfen ornamentale Reflektionen zu einer Verkörperung Welt. Entstehungen und Vergangenheiten bilden eine Zeitgleiche. Einheiten füllen sie mit einer Ausdehnung, entleeren sie ihres Inhaltes, entwenden und verwickeln den roten Faden, spinnen ihn, ziehen ihn auf den Zettelbaum, entwerfen die Ordnungen und Zahlenreihen, Fraktale und Alabaster. Letztere deuten die Kristallisation der Elementaren ins Sichtbare. Spiegeln das Menschsein. Entwerfen es zeitweilig und ziehen es wieder in die Formlosigkeit. Dort wartet die Seele. Das Sehnen, das sie ist. Sie kreiiert das Glück diesseitig, erscheint, wo es Gestalt ist. Das ist Ahnung.
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