12/18 – … try to be an island …

 


Wind blows everywhere forming sand to everything changes and takes away to be in a oder form everything in his dreams he know the knowledge flows like water while he is flooding land and hills and reason with this he finds he creates a new structure with this forces in his meaning was a island abondoned from where he came from the light a little glimms of nothing else in the timeless life creates an landscape and forms the bottom of the sea with its shadow in me far away at a distance in one time there are in one voice one word without time and sound and being form with no names but with wisdom the thoughts are an print of his numbers and I count the washingdays between the deep breaths I search for the wind and the things without names and without a past they are moving without direction until I forget what words mean I lost all designations and understanding but find her again in the mirror the one plan is in my sense the things that happen and make a way on an island in the tides with hills and sheep and wind.

Wind weht in mir, um mich formt er Sand, nimmt meine Träume, wendet sie zu fliessendem Wasser, während er Land und Hügel überflutet und Strukturen erschafft, eine verlassene Insel in der Gleichzeitigkeit aller Dinge, eine Landschaft, ein Meeresgrund in meinem Schatten, weit entfernt ist die Distanz zur Zeit, die Stimmen, die Worte und ihr Klang, die Form, ohne Namen, ich zähle die Waschtage zwischen den tiefen Atemzügen, ich suche die Dinge ohne Vergangenheit, ohne Richtung bewegen sie sich, bis ich vergesse, was Worte bedeuten und ich die Sprache verlor, weht der Wind Augenblicke in meinen Sinn, ein Spiegel der ein Plan ist und ein Weg auf einer Insel in den Gezeiten mit Hügel und Schafe und Wind.

 

11/18 – … try to be an island …

 


Behind the eyes hills / are painting / Snow blows wind / in the years / over the roofs / from the sea / he weighs / white dust / in the rooms / we dream / the world / ourselves / and unfold times / while in front of the window / the wind returns the snow / from the roofs / through the valley / to an angle / and create landscape / a reality / in another language / into another / timelessness / he calls the far / in their distance / loses his memory / the lostness / and his place.

Hinter den Augen Hügel / sind Bilder / Schnee weht der Wind / in die Jahre / über die Dächer / vom Meer her / wiegt er / weissen Staub / in die Innenräume / träumen wir uns / in die Welt / räumen wir uns / entfalten Stunden / während vor dem Fenster / der Wind den Schnee / von den Dächern / durch das Tal treibt / er alle Flocken / zur einen Stelle / schaft Land / eine Wirklichkeit / eine andere Sprache / in eine andere Zeit / ruft er die Ferne / in ihre Distanz / verliert die Erinnerung / die Verlorenheit / und seinen Ort.

 

10/18 – … try to be an island …

 


Flowers and birds somewhere in the gardens over the hills a blue with sheep and meadows and the green its flowering as clouds filling the landscape and the paths of the fairies dreams with mist flooting between the black stone houses and drawing their sound lines and eyes in the trees wind is hanging and words grow like grass.

Blumen und Vögel irgendwo in den Gärten über den Hügeln ein Blau mit Schafen und Wiesen und dem Grün das blüht während Wolken die Landschaft beregnen und die Wege der Feen mit Nebel füllen sie steigen auf zwischen den schwarzen Steinhäusern zeichnen Klanglinien und Augen in den Bäumen bleibt der Wind hängen und Worte wachsen wie Gras.

 

9/18 – … try to be an island …

 


Nowhere. Without thinking, everywhere. Hills and flowing fog. Everything. Somewhere. Irgendwo ist Land, das Denken ohne Anhaltspunkt, das Staunen, überall, Hügel und dieser fliegende Nebel, durch den ich wate, taste, nach Worten, dem Unbeschriebenen.

 

8/18 – … try to be an island …

 


… a landscape, still without words, far away the winter sheep in the meadow between the hills with rain and floating fog …

 

7/18 – … try to be an island …

 


atelier residence, england, island, snowy landscape, hill, wind, three months in a foreign language environment, without internet access, but flowing warming water and shimmering light.

 

6/18 – …zwischenzeitlich…

 


…bisher…
Und Schiffe werden hier landen und Möwen, natürlich Möwen ISBN 978-3-907974-77-3, Raum, Zeit und Möwe ISBN 978-3-907974-78-0, Kein Schiff wird hier je landen, ISBN: 978-3-907974-75-9, Edition buschö & Neue Galerie 6 und Nüüt und anders Züüg, ISBN 978-3-7296-0955-6, «S wird nümme, wies nie gsi isch», Andreas Neeser Erzählungen, Mundartprosa, Tuschezeichnungen Cover und Inhalt: Marianne Büttiker, ISBN 978-3-7296-0890-0, Zytglogge Verlag.

 

5/18 – …zwischenzeitlich…

 


Den Lebensplan aufrollen. Den Plan, der gegangenen Wege, die ins Ungewisse führen. Ich betrachte das Geflecht vor mir auf dem Tisch. Gewissheit ist flüchtig. Vor meinem Fenster ziehen Gedanken vorbei. Sie sehen aus wie Wolken, Hausdach und Wetterfahne. Eine Übereinstimmung mit dem Vormirliegenden sehe ich nicht. Etwas fehlt. Etwas, eine Art Lücke. Etwas, das einem Augenblick gleichkommt. Etwas, das Etwas ist, das Wort aber nicht. Ein Wort, das leer erscheint, aber in Wirklichkeit nicht ist. Ich, mache die Leere aus und staune.

    Neben mir atmet die Zeit.

Passagen: aus dem Projekt -tide- eine Rauminstallation: II

 

4/18 – …zwischenzeitlich…

 


In der Zwischenzeit hat sich Alles und Nichts geändert. Die Wirklichkeit erscheint im Tag als in die Nacht proJizierte Bilder. Was sehen wir? Eine, Alles in ein Nichts untergebrachte Vorstellung? Das Ungewisse? Sind wir oder sind wir nicht? Woraus bestehen wir? Woraus entstehen wir? Über welche Ränder sind wir angekommen? Wohin reichen wir? Was sind wir, in der Gewissheit angekommen, in die uns der Trost geführt und in diese Gegend unserer Selbst getrieben hat? Wer beschreibt das Wort unseres Gegenübers in uns? Wer ist unsere eigene Natur? Vielleicht, ein, in einer aller Ewigkeit angetriebenes Rad? Welcher Essenz Zentrum? Wo sind wir ewig? Mit wessen Anspruch vergehen wir? Wo bleiben wir Wesen?

Vielleicht ist es zu früh im Tag, sich solche Fragen zu stellen und sich darüber im Nichtdenken zu üben, welche Bilder das Wort Krypta entstehen lässt und sich im nachfolgenden Wort; Sequenzen durch einen Raum voller Bäume und Gräser zu bewegen? Er ist das Blau. Stimmen höre ich hier nicht. Es sind Vögel, die singen. Eine Folge aus Zeit zieht durch das Geäst. Manche Sätze bleiben in den Nischen hängen. Wo bleiben wir ewig, höre ich mich die Frage immer von Neuem wiederholen. Ich bin ein Rad, denke ich, verwerfe das Gedachte und wende mich dem Blick aus dem Fester zu. Ich bemühe mich, nicht über das Geschriebene nachzugrübeln, obwohl ich es verstehen könnte, es aber dennoch nicht tue.

Denke ich, ich würde es nicht verstehen, ich wäre verloren im Wald mit den Gräsern. Auf dem Dach sehe ich kein Gras wachsen, nur in meinem Blick erinnere ich mich, dass Gräser überall wachsen, auf der ganzen Welt, sogar in der Tiefe des Ozeans. Von dort kehre ich zurück in den Blick über die Dächer der Altstadt vor dem Fenster, hinter dem ich auf dem Bett sitze und hinausschaue. Der Wind dreht die Wetterfahne im Kreis. Sie quietscht, als würde sie den Wolken nachrufen und ihnen den Weg weisen. Die Blumen auf dem Fenstersims zittern.

Passagen: aus dem Projekt -tide- eine Rauminstallation: II

 

3/18 – …zwischenzeitlich…

 

Und wo ich nicht hinreiche. Diese Selen. Sie wandern. Schweben sie nicht? Sind sie ewig? Und ihre Gründe? Vielleicht zählen wir zu viel, um zu wissen? Das Gras ist grün. Wir, Unbeteiligten? Was haben wir gefunden? Ein Alles und Nichts? Ein Vorübergehen? Etwas bleibendes Gebliebenes? Sanft. Sei sanft zu Dir. Du sollst von Dir ausgehen, nicht weggehen! Engel sind gütig!

Vielleicht erfahren wir uns durch des Anderen Welten? Vielleicht verlieren wir uns in dessen Schlaufen? Ein paar Stufen weiter in Jedem und Allem, was wir zu sein sind? Wir erscheinen. Wir, in einer anderen Form und Gestalt. Was macht uns aus, mit diesen Jahren? Mit diesem Weiter? Gehen wir uns entgegen? Wir ziehen in Einem fort.

Wir sind Schiffe, schwebende Altäre. Wir runden die Erde als unsere Welt, schreiben Karten, zeichnen Belege, rufen ein Jenseits an, das neben uns steht und flüstert, “ in uns“. Rufen wir uns? Denke ich, was mich in diesem Schwebezustand hält? Es schwebt sich ausgebreitet, das Land, das geschaffen ist und schläft. Dort sind wir ewig?

Passagen: aus dem Projekt -tide- eine Rauminstallation: II

 

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