

amo. Wäre alles nicht wirklich, wünschte ich mir, es zu träumen und nie aus dem Traum aufzuwachen.


amo. Wäre alles nicht wirklich, wünschte ich mir, es zu träumen und nie aus dem Traum aufzuwachen.


Flug. Ohne Bild, sind Worte nicht Worte, nur Zahl.


Synchronizität. Das Wort ist anders geworden, weiter. Seit es die Lippen berührte, von dort weiterglitt in die Ohrmuschel, wo ich es auffange und fliegen lasse, ist es zu hören. Ein Bild mit Himmel über dem Wasser.


Schweigen. Ein Wort, das nicht ausgesprochen und doch gedacht in der Zeit existiert, ist ungehört nicht dasselbe, wie wenn ich es ausspreche und sage, dass ich geschwiegen habe.


Zaubern. Es ist nicht die Zeit, die vergeht, es sind die Dinge in ihr, die sich ändern, weil sie sich berühren.


Nachttango. So einfach und leicht wie der Flug eines Reihers über das Wasser, ist der Sommer aus seinem Spiegelbild verflogen. Regen hatte sich gesammelt in einer Wiese mit Blumen und grünem Gras. Wachsen Gräser in der Nacht? Am Morgen, ein Schimmer Tau, ein Schleier Nebel und Raureif. Ich hinterlasse Spuren zwischen ihren Schatten. Ich durchschreite Herzland.


Ich hatte sie vergessen, die Zeit, während ich schlief. Traumlos war sie. Wüsste ich nicht, dass es so war, würde ich denken, dass die Zeit sich Tage erträumt und die Wirklichkeit. Beides, der Tag und die Nacht wären so, dass ich durch sie gehe, als würde ich träumend in einer anderen Welt wie dieser, in der ich erwache, Dinge erleben, die ich später als Traum erzähle. Die Zeit ist wie das Wasser. Sie kommt wieder und wieder, als hätte sie in ihm ihr Nest gebaut.

Nach-zeit. Am Morgen der erste Raureif, ein feiner Schleier vom Nebel zurückgelassen. Ich frage nach dem, was die Zeit als Zeit benennt, als etwas Vorübergegangenes und nicht Wiederkommendes und den Blick auf das richten lässt, was sich im Wasser als Flug eines Vogels spiegelt.