
P3 Installationsplan1, mit Materialliste. Den Überblick in einer so komplexen Arbeit zu halten, ist ein spielerisches Vorgehen, mit dem was vorhanden ist und dem was entsteht. Ich arbeite unzensuriert, das heisst, ich arbeite so, dass ich alles, was ich tue und beobachte dieser Arbeit widme und so ein komplexes vielstimmiges Gebilde erhalte, das zwar einer Linie und einer Minute und einem Ton gewidmet ist, aber schlussendlich alles beinhaltet, was zu dieser einen Arbeit und zu diesem einen Raum führt. Alle zwei Wochen zeichne ich einen Plan, eine Art Landkarte, die das, was ich habe zusammenfasst, um zu sehen, was ist, was noch nicht ist und was ich weglassen oder in eine neue Richtung führen kann. Wenn ich an einem kleinen Teilchen oder einem Clip arbeite, weiss ich immer, dass es sich in ein grosses Ganzes einzufügen hat und das grosse und Ganze in seiner Ausrichtung bestimmen wird. So habe ich die grösstmöglichste Freiheit und die grösstmöglichste Konzentration, mehrere hundert Minuten Arbeit zu einer Minute in einer Installation zusammenzubringen.
