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N12 Cinématographe. Heute Nacht setzte ich einzelne Bilder zu einem kleinen Film zusammen. Es ist kein wirklicher Film, dachte ich, sondern es sind einzelne Bilder die ineinander übergehen, wie Erinnerungen in Gedanken übergehen und sich mit dem mischen, was gerade jetzt geschieht. Ich fragte mich, was ein Film zum Film macht; viele Bilder und ein Ton in einer gewissen Zeit aufgenommen und in einer bestimmten Zeit wiedergegeben? So einfach! Doch wie ist das, was Film ist, auch wirklich zu sehen, ohne dass ich erklären muss, dass der Film, eigentlich kein Film ist? Der Inhalt, sagte ich mir, also etwas, das in grossen Zeitabschnitten, in einzelne Bildsequenzen unterteilt aufgenommen und zusammengesetzt, Bilder aufeinander folgen lässt, die eine Geschichte, die in Wirklichkeit stunden, -tage, -jahrelang dauern würde, in Zeitsprüngen zeigt und sie neu erzählt, wiedergibt. Wie könnte ich sonst ein riesiges Schiff in einem Film, der nur eine Minute lang dauert zeigen, wie es am Horizont verschwindet? Es ist eine Sicht auf die Wirklichkeit von Zeit.

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