F8/H5

 

-Herzland- Windmühle. Hie und da diese Augenblicke, die sich aus dem Ungewissen in die Welt manövrierten, – ich hatte dir Flügel zugedacht, – eine Fotografie mit Landschaft, ohne Titel; Ich war über die Strasse gegangen, stehen geblieben, dort am Rand, neben dem Mohn, dem Gras. Sitzen hier die Stunden, als verlorene Reisende einer Zeit, die nicht existierte, nicht wirklich in diesem Land? fragte ich, sie, die schon Vorbeigegangen.

 

F7/O8

 

Oktave. Unbehelligt bleibt der Tag im Dunkeln, wenn man das Licht nicht hereinlässt. Schatten werden und lösen sich auf. Die Dame mit Hut, sie lächelte und sagte, dass ich versuchen sollte, die Füsse ins Wasser zu halten, ohne dass sie nass werden.

 

F6/H4

 

-Herzland- Environment. Das Sanfte. Während eines langen, unendlich langen Augenblicks, längs der Geraden; Fand ein Zeichen für Vogel mit Kopfhörer. Und ich sagte, die Nacht kam leise und wir hörten, wie der nahende Regen sich dem Gartenweg entlang reihte, während die Farben um meinen Kopf irrlichtern. Immer tun sie es, selbst im Schlaf, – die Fische über den Hausdächern himmeln -. Würden sie aufwachen, würden sie fallen. Und das, was unter mir schwebte war ich selbst, in lange Schattenwürfe gehüllt. Ein Brokat, diese Zeit, dachte ich und notierte Zahlenreihen für den Zettelbaum, die Zeit in Schlaufen gelegt und unter die Füsse. Ein Tropfenfries, dieser, der vor dem Fenster niederging, sich faltete, auf der Strasse, dem Gras. Und die Bäume fingen Blitze und ich Zeile um Zeile von dir.

 

F5/H3/M8

 

-minimal- Paraíso. Träume ich, während ich träume?

 

F4/H2

 

-Herzland-sourir- Das Lächeln. portare. Im Spiegel, immerzu das Lächeln. Über die Stirn wird es gleiten, dort. Am Ende der Nacht und am Ende des Tages, in den Augenwinkeln haltend. Ziehen die Zeiten zwischen ihnen, das Sehen, in die andere Welt, diese, die Nichts spiegelt in diese, still wird es werden. Die Libellen fächern das Grün über das Wasser, mit ihren blauen Flügeln. Still wird es sein, der Abend, der Morgen, die Schritte im Gras, das Lächeln. Gedanken denken sich selber. Das Sichtbare löst sich im Unsichtbaren, das Sosein. Engel kommen unerwartet.

 

F3/H1

 

Herzland Es mag verlorene Orte geben, zwischen den Zeiten. Dieses Abschweifende. Schwalben im Gedächtnis. Fliegend am blauen Himmel, immerzu fliegend. Und wenn die Sprache sich ein Haus baut. Zwischen Feuern, das Herzland.

 

F2/M7

 

minimal. -Bildzeichenarchiv- Der Wolkenfischer. Das Wesentliche berührt das Innere.

 

F1/M6

 

minimal -Augenblick- Das Eine bewegt das Andere. Unendlich lange, schaute ich, bis ich es endlich sah, das Wort; Flug, in seiner Zahl.

 

M5/P3

 

minimal -Sinus- Selbst die Stille scheint zu schweigen.

 

M4/P2/

 

minimal -Flugplan- Kunst kommt von Lieben. Mein Herz hat kein Verstand.

 

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