matrix.
Ton,
Töne,
ich suche den einen,
lasse den andern fallen,
in den einen,
um zu hören,
was die Hand zum Wort führt
und die Sprache zur Stimme.
camera-obscura.. Über diesem und diesem Stern hängt ein Himmel. Ich zähle Gräser zu einer Wiese und Worte zur Zeit.
camera lucida. Nachtschatten. So einfach schreibt sich ein Wort, so schwer ist es, seinen Sinn zu formulieren.
Analogie: Der Traum, noch in seinem Schlaf, liegt er, neben mir auf dem Kissen, ordnet Bilder. Er fasst zusammen, was lose über mir hängt, ein Gedankengewirr aus anderen Tagen, das langsam zum Fussende gleitet, verwittert, zu Staub wird.
sonar. Wenn ich das Eine in das Andere spreche. Ein Echolot, das Wort. Befeuchtet die Lippen, gräbt eine Spur, hinterlässt Gedanken, eine Muschelbank. Das Bildende, ohne Zeichen. Unfassbar wären die Dinge ohne Namen. Sehe ich mit Worten? Mit meinen Händen? Mich in Dir, wenn ich sage, ich sei die Tänzerin Deiner Choreografie?
genus. Die Nacht verblasst, weicht dem Licht des Morgens, das über die Dächer steigt, sich im Garten in die Bäume hängt. Die Nacht hinterlässt ihre Spuren als oszillierende Schatten in meinem Gezweig. Denke ich an das Ende des Tages, bevor er beginnt, liegen seine Stunden als vergangene vor meinen Füssen. Ich beschreite die Welt als ein mir unbekanntes Land, taumelnd, schlaftrunken, staunend.









