32/15 – Soleur // Materialien

 


Ein Arbeitsheft: Nachtrag vom 8.11.15 // Einordnungen // Sinnvoll // Vielleicht wäre eine kühne Meditation angebracht, einen Raum in der Zeit zu schaffen, aus dem der Blick über die Ebene, die Stadt und den Fluss möglich würde. Offenbar waren die unruhigen Gedanken der Grund, weshalb nichts seinen Platz einnahm und keine bemerkenswerten Schritte und Überlegungen mehr vollzogen werden konnten. In diesem Schwebezustand blieb ich lange, im freien Fall, wie Schnee, leicht bunt, schweigend, wo er den Boden berührte ohne Gleichung, ohne Resonanzen zum Bestehenden, zum Bleibenden. Ich blieb richtungslos. Losgelöst vom Bild erschien die Farbe. Ein Strauss bunter Flecken und über den Dächern eine etwas hervorgehobene Räumlichkeit, die Anfangs erschienen Flächen verschoben sich in und aus der Welt der papierenen Quadratur. Zugegen war ein Schwirren und Flirren. Das Ruhelose und das Offensichtliche kreiste über den Feldern und suchte aus der formalen Gefangenschaft und Enge einen Ausweg. Materialien: ein work in progress: eine Aufzeichnung des Werdegangs der Ausstellung mit dem Arbeitstitel: Soleur.

 

31/15 – Soleur // Materialien

 


Ein Arbeitsheft: 27.11.15 // Die Zeit // Mit der Zeit blieb mir nichts anderes, als in ihr zu sein und anzunehmen, sie bliebe ewig = und einzig das, was überfüllt und gestaltlos das Leben ausmachte „ leicht, bunt, luftig“: Vorworte = Überlegungen = Einführungen = Einstimmungen = Sammlungen = Berichte = Recherchen = Einrichtungen = Richtungsangaben = Anhaltspunkte = Betrachtungen = Überlegungen = Entschichtungen = Archivierungen = Einordnungen = Flechtungen = Erläuterungen = Umsetzungen = Vorräte = Aufsätze = Notate = Fussnoten = Planungen = Verwerfungen = Skizzen = Belege = Buchhaltungen = Inventuren = Aufzählungen = Erzählungen = Materialien: ein work in progress: eine Aufzeichnung des Werdegangs der Ausstellung mit dem Arbeitstitel: Soleur.

 

30/15 -la traversée d’un été

 


Atelier Basel / les Jardins – Eine Fortsetzung … und Blätter trug das Wasser vorbei an Gräsern und Bäumen, stellenweise Worte, stellenweise das Schweigen.

 

29/15 -la traversée d’un été

 

Atelier Basel / les Jardins – … und der Wind trieb die Hitze durch die Räume und blätterte in den Kronen riesiger alter Bäume.

 

28/15 – un fil d’or

 


au bord du marées Wo der Himmel die Erde berührt
Eine Nuance – Weit entfernt trieben wir der Zeit näher. Nichts und anderes blieben undefinierte Welten, die uns zu bestimmen schienen. Über ihre grossen Wasser entwanderten wir. Wir entbehren alles, sagte ich dir.

 

27/15 – un fil d’or

 


au bord du marées Wo der Himmel die Erde berührt– Ikonografie einer Stadtbegehung – Beinahe lautlos hatte die Stadt sich aus der Form in einen schwebenden Zustand gelöst, in eine über allem liegende Farbigkeit. Wir suchten sie. Wir suchten eine Brücke, die Seele und Geist verbindet.

 

26/15 – un fil d’or

 


au bord du marées – Wo der Himmel die Erde berührt-
Arkaden reichen über das Meer
Wir glitten in ein tägliches Ausbalancieren. Wir gingen über Brücken. Wir wechselten die Seiten. Wir warteten. Saiten, sagte ich zu dir. Ein Instrument die Stadt. Ein Resonanzkörper, vielleicht der Farben des Lebens anhin. Ein Organismus, schwebend über der Wasserfläche. Ein Membran, das Himmel vom Wasser trennt. Ein, auf Zehenspitzen stehendes Wesen. Stets umflutet. Sein Anker in einer Endlichkeit.

 

24/15 – cahier 2 – marées

 


cahier 2 – au bord du marées – 1. Tag …In diesem Anfang war Wind, Meerwind zwischen den Häusern. Das Wasser stieg und flutete die Ufer. Die Möwen flogen rückwärts.

 

23/15-cahier I – au bord du fleuve

 


cahier I – au bord du fleuve – und Du …und ich und wir, Wort und Wörter…

 

22/15-cahier I – au bord du fleuve

 


cahier I – au bord du fleuve – die Himmel…und Fluss

 

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